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Historisches zu H.R. Heinicke

Firmengründung in Chemnitz

Die Unternehmung H.R. Heinicke wurde 1883 in Chemnitz gegründet.

Mit zunehmender Industrialisierung wurden verstärkt gemauerte Industrieschornsteine und Abgaskanäle aus feuerfesten Schamotten gebaut.

Höchster Schornstein der Welt

1888/89 wurde von H.R. Heinicke der seinerzeit höchste Schornstein der Welt „Hohe Esse in Halsbrücke“ als Mauerwerkschornstein erstellt.

Er gilt heute noch als der höchste Ziegelschornstein Europas und steht unter Denkmalschutz.

Zur damaligen Zeit war dieses eine herausragende Leistung und das Unternehmen wurde weltbekannt.

Abbildung: Hohe Esse in Halsbrücke - 1888 höchster Schornstein der Welt

Niederlassungen und Ingenieur-Büros

Nur ein Jahr später wurde die erste Niederlassung in den USA gegründet. Kurz vor Beginn des 1. Weltkrieges hatte H.R. Heinicke Niederlassungen und Ingenieur-Büros u. A. in Berlin, Düsseldorf, Wien, Budapest, Warschau, Lodz, New York, Philadelphia und Boston.

Viele der noch heute verwendeten Arbeitsformen und auch einige Normungen (siehe DIN 1056) gehen auf Entwicklungen der damaligen Unternehmung zurück.

Nach dem 2. Weltkrieg

Nach dem 2. Weltkrieg wurde die Unternehmung zerschlagen, der Hauptsitz in Chemnitz wurde Teil eines Spezialbau-Kombinats, nur 3 Niederlassungen in Westdeutschland blieben bestehen (Düsseldorf, Schwetzingen und Stadthagen).

Die Niederlassungen in Düsseldorf und Stadthagen wurden selbständig und bestehen bis heute, die Niederlassung Schwetzingen gehörte zu Düsseldorf und wurde Mitte der 70‘er Jahre geschlossen.

Während die Stadthagener H.R. Heinicke GmbH ihren Fokus überwiegend auf Einäscherungsanlagen und Krematorien legt, hat die Düsseldorfer H.R. Heinicke weiterhin bis Mitte der 70‘er Jahre Ziegelschornsteine, Abgaskanäle und Feuerungsanlagen für die Industrie erfolgreich gebaut.

Zunächst wurde H.R. Heinicke Düsseldorf von einem damaligen Bauingenieur weitergeführt, zwischenzeitlich war der Sitz der Unternehmung auch in Wickrath an der Niers.

Später übernahm sein Sohn das Traditionsunternehmen und verlagerte den Sitz nach Düsseldorf zurück.

1969 stieß Herr Albert Bolm als Polier und späterer Bauleiter zum Unternehmen.

Nach einem Bauingenieurstudium übernahm Herr Bolm im Jahre 1975 das Unternehmen und strukturierte es neu.

H.R. Heinicke heute

1997 begann Herr Ludger Hörsting bei H.R. Heinicke, direkt nach erfolgreichem Abschluss der Meisterprüfung, zunächst als Polier und später als Bauleiter.

Im Zuge einer Altersnachfolgeregelung übernahm Herr Hörsting das Geschäft am 01.01.2001 und führt dieses erfolgreich bis heute fort.